Südlink-Kabel: Und wenn der Strommast doch besser gewesen wäre?
Hohe Bäume und Wohnwagenstellplätze, die sich gleichmäßig links und rechts der Straße aneinanderreihen – der Campingplatz Blauer See in Garbsen, nord…
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Fakten
- Der Campingplatz Blauer See in Garbsen, nordwestlich von Hannover, ist ein beliebter Feriendorf.
- Die Südlink-Stromleitung verläuft durch sechs Bundesländer und 320 Kilometer davon durch Niedersachsen.
- Die Kosten für die Südlink-Stromleitung betragen 10 Milliarden Euro.
- Die Übertragungskapazität der Südlink-Stromleitung beträgt vier Gigawatt.
- Die Südlink-Stromleitung kann rechnerisch zehn Millionen Haushalte versorgt werden.
- Der Eigentümer des Campingplatzes, Peter Amend, begrüßt die Südlink-Stromleitung als notwendig für die Energiewende.
- Der Landwirt Jürgen Beneke ist skeptisch gegenüber der Südlink-Stromleitung und befürchtet Schäden an seinem Feld.
- Die Baufirmen müssen das Kabel unter die Erde bringen, um den Boden zu schützen in mindestens 1,30 Meter Tiefe.
- Die Horizontalspülbohrung wird verwendet, um bestimmte Infrastrukturformen wie Gewässer, Straßen oder Schienen unterquert zu werden.
- Der NordWestLink ist ein weiteres Stromprojekt, das in Planung ist und möglicherweise mindestens 20 Milliarden Euro einsparen könnte.
- Die Diskussion um die Südlink-Stromleitung hat sich nicht beruhigt, auch nachdem die Bundesregierung den Erdkabelvorrang durchgesetzt hat.
- Stromnetzexpertin Nadine Bethge erklärt, dass Faktoren wie das Gelände, der Transport der Kabel und die großen Tiefbau-Baustellen die Akzeptanz beeinträchtigen können.