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Blockade vor Molkerei Sachsenmilch: Tierschützer fordern Ende der Anbindehaltung

Die Tierschutzgruppe Animal Rebellion blockiert derzeit die Molkerei Sachsenmilch in Leppersdorf, um das Unternehmen dazu zu bringen, seine Methode der ganzjährigen Anbindehaltung ihrer Kühe aufzugeben. Dieser ungewöhnliche Protest hat bereits die Straße blockiert und es den Lkw-Fahrern schwer macht, nachzukommen.

Blockade vor Molkerei Sachsenmilch: Tierschützer fordern endgültigen Abschied von Tierhaltung

Ein Szenario, das in unserer Region ungewöhnlich ist: In Leppersdorf blockieren Demonstranten seit Freitagmorgen die Zufahrt zur Molkerei Sachsenmilch. Die Polizei in Görlitz meldet 20 bis 30 Protestierende, die sich auf der Straße festgeklebt haben, um das Unternehmen daran zu hindern, wie gewohnt zu betreiben. Die Tierschutzgruppe "Animal Rebellion" fordert von Sachsenmilch ein Ende der ganzjährigen Anbindehaltung ihrer Kühe. Bei dieser Tierhaltung steckt die Kuh ihr gesamtes Leben lang an einem Platz im Stall und kann sich nicht einmal umdrehen, was zu millionenfachem Tierleid führt.

Fakten

  • Die Tierschutzgruppe "Animal Rebellion" blockiert seit dem Freitagmorgen die Zufahrt zur Molkerei Sachsenmilch in Leppersdorf (Landkreis Bautzen).
  • Bis zu 150 Lastwagen stauten sich in Richtung Autobahn, weil sie nicht auf das Gelände kamen.
  • Die Polizei in Görlitz sprach von 20 bis 30 Demonstranten.
  • Einige haben sich vor der Einfahrt auf die Straße geklebt beziehungsweise festbetoniert.
  • Sachsenmilch teilte mit, dass die Betriebsabläufe durch die Aktion erheblich gestört sind - auch noch in den kommenden Tagen.
  • Eine Sprecherin von "Animal Rebellion" sagte, das Unternehmen sei mitverantwortlich für millionenfaches Tierleid.
  • Sachsenmilch bezieht und verarbeitet Milch aus der sogenannten ganzjährigen Anbindehaltung.
  • Bei dieser Form der Tierhaltung stehe die Kuh ihr Leben lang angekettet an einem Platz im Stall und könne sich nicht einmal umdrehen.
  • "Animal Rebellion" ist eine bundesweit organisierte Gruppierung.
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